Anna musste die Duschen putzen, die Küche grundreinigen, dh. Toaster, Mikrowelle, Ofen und Waschbecken putzen.
Philipp hat Fenster geputzt und Fliegengitter geschrubbt.
Nach 2,5 Stunden arbeiten und Michaels Aussage jetzt macht endlich Schluss morgen ist auch noch ein Tag an dem ihr Arbeit braucht, haben wir erstmal etwas gegessen.
Nachmittags sind wir dann Kajak fahren gegangen. Das bekommen wir hier kostenlos gestellt.
Dafür muss man von der Unterkunft wieder den Berg hinunterlaufen.
Wir haben eine Runde gedreht und an einigen schönen Orten Halt gemacht, um die schöne Aussicht zu genießen.
Leider haben wir hier noch kein Wlan und wissen auch nicht ob es klappt, deswegen können wir noch nicht sagen ob und wie regelmäßig wir Blogs hochladen können.
Da wir ja gestern schon alles so weit fertig gepackt hatten, konnten wir heute direkt los.
Also sind wir um halb 11 in den Bus gestiegen und nach 3 mal umsteigen, einer Fährenfahrt und 15min bergauflaufen sind wir dann im Nationalpark in unserem Hostel angekommen. Dort werden wir für die nächsten 4 Wochen bleiben und dort arbeiten.
Es ist einfach nur wunderschön hier! Es ist wirklich ein kleines Hostel mit nur 8 Zimmern mitten im Nationalpark. Vor dem Haus sitzen Kängurus und wir haben einen schönen Blick auf das Meer.
Gerade angekommen, wurden wir schon direkt von einer Gruppe, die dort eine Tagung gehalten hat, zum mitessen eingeladen.
Anschließend haben sie uns alle ihre Reste an Essen geschenkt, die sie noch übrig hatten. Und das war wirklich viel! Von Eiern über Joghurt bis hin zu Spinat und Reis.
Sie meinten wir dürfen alles behalten, weil wir bzw Philipp ihnen durch sein Erscheinen so eine große Freude gemacht hat. Der Grund dafür ist, dass sie einen Bekannten hatten der sehr jung gestorben ist und auch Philipp hieß und ihm sehr ähnlich sah und ausgerechnet heute war sein 29. Totestag. Für sie war das also total schön Philipp genau an diesem Tag zu treffen.
Als die Gruppe dann abgereist ist, haben wir schon gleich das erste mal gearbeitet.
Anna musste alle Zimmer herrichten, dh. Betten machen und Boden wischen und das Bad putzen. Philipp musste die Abflussrinne säubern und fegen.
Um 5 Uhr haben uns dann unsere beiden netten Gastgeber, Sarah und Michael, mit zum segeln genommen.
Hier findet öfters mal ein Art Wettbewerb im Segeln statt, an dem wir mit ihnen heute teilnehmen durften.
Micheal zeigte und erklärte uns einiges über das Segeln und es war wirklich wunderschön und hat Spaß gemacht.
Links: Sarah; Mitte: Grinn; Rechts: Michael
Nach dem „Rennen“ gab es dann noch von Sarah mitgebrachtes Essen.
Unser erster Eindruck: Hier ist es wirklich wunderschön und ein wenig wie ein kleines Paradies für uns.
Sarah und Michael sind total nett und hilfsbereit und wollen uns dabei helfen unser Englisch zu verbessern.
Heute haben wir nur die letzten Vorkehrungen für unseren Aufenthalt im Nationalpark, in dem wir ab morgen arbeiten werden, getroffen.
Also ging es nach dem Frühstück zum einkaufen. Gar nicht so einfach wenn man nicht viel mitnehmen kann, weil man mit samt Gepäck bis zum Hostel laufen muss.
Wieder zurück im Hostel haben wir uns erstmal etwas gekocht und danach noch einmal kurz geschlafen. (Wir waren beide einfach total müde bzw sind es immer noch)
Anschließend waren wir nur noch kurz im Park spazieren und haben den Menschen beim Frisbee spielen zugeschaut, was hier anscheinend eine beliebte Mannschaftssportart ist.
Frisbee
Gerade haben wir noch unsere Backpacks bepackt, sodass wir morgen früh direkt los können.
Wie gestern schon geschrieben, geht es für uns heute in die Blue Mountains.
Um halb 1 nachts waren wir dann am Bahnhof und mussten leider feststellen, dass unser geplanter Zug gecancelt wurde…
Also mussten wir uns eine Alternative suchen, wie wir in die Blue Mountains kommen.
Nach einigem Suchen und Fragen, haben wir dann einen Bus gefunden, der uns zu einem Bahnhof in der Nähe der Blue Mountains gebracht hat.
Am nächsten Bahnhof angekommen, ist uns aufgefallen, dass unser Plan wieder nicht hinhaut, denn eigentlich wollten wir den Sonnenaufgang in den Blue Mountains sehen, aber durch den gecancelten Zug, konnten wir das nicht mehr rechtzeitig schaffen…
Um jetzt auch noch das letzte Stück in die Blue Mountains zu kommen, mussten wir noch zu einem weiteren Bahnhof laufen und weil uns unser Gepäck zu schwer war, haben wir uns einen Einkaufswagen geschnappt und haben unsere Sachen einfach gefahren. 🙂 (Einkaufswägen stehen hier irgendwie überall einfach auf den Gehsteigen und keiner bringt sie zurück zum Supermarkt)
Den Sonnenaufgang konnten wir so dann leider nur aus dem Zug beobachten. Schön war er trotzdem!
Um halb 7 sind wir dann endlich in den Blue Mountains angekommen und unsere Wanderung (Prince Henry Cliff Walk) ging los!
Der Weg führt an wunderschönen Aussichtsplatformen, Wasserfällen und den Three-Sisters vorbei.
Die Landschaft dort ist einfach nur wunderschön! 🙂
Three Sisters
Wir sind das ganze gemütlich angegangen, haben an vielen schönen Spots Pause gemacht, um etwas zu essen und natürlich Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen.
Suchspiel – Finde Philipp
Voll bepacktIch hab Philipp voll im Griff. 🙂
Die Three Sisters mit den Three Sydney – Sisters 🙂
Völlig fertig und müde sind wir dann um 15 Uhr wieder in den Zug gestiegen, um uns auf den Rückweg zu machen.
Um 19 Uhr waren wir dann endlich zurück und haben uns nur noch schnell Spaghetti Carbonara gekocht und um 9 Uhr ging es dann auch schon ins Bett. 🙂