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Weihnachten

Weihnachten!

Nachdem wir wieder mit einem wunderschönen Meerblick aufgewacht sind, ging es für uns heute als allererstes Einkaufen, wofür wir 1 Stunde bis zum Supermarkt fahren mussten.
Danach haben wir direkt angefangen die ersten beiden Gänge für unser Weihnachtsessen zu kochen. Als erstes gab es eine Kürbiscremesuppe und anschließend Nudeln mit Scampis.

Während wir gekocht haben, haben wir in der Küche drei andere Deutsche (Jonas, Tina und Trenja) kennengelernt, die den ganzen Campingplatz mit Weihnachtsmusik beschallt haben und wirklich leckere Plätzchen gebacken haben. Unsere ersten Plätzchen für dieses Jahr! 🙂

Danach sind wir dann mit den Dreien zu einem Leuchtturm gefahren, von dem aus man yellow-eyed Pinguine und Seerobben anschauen kann.
Wirklich ein richtig schöner Ort und coole Tiere.
Philipp war völlig begeistert von den Seerobben. Ich fand die Pinguine um einiges süßer, vorallem weil sie oft so aussahen als würden sie gerade Yoga machen.

Wieder zurück auf dem Campingplatz ging es diret wieder in die Küche, um die beiden letzten Gänge zu kochen.
Diesmal gab es Schweinemedaillons mit Champignonrahnsoße und selbstgemachte Spätzle und anschließend ein Crêpetiramisu. Heute haben wir uns mal zur Feier des Tages etwas richtig leckeres gegönnt.

Danach wurde natürlich noch fleißig geskypt, damit wir zumindestens einen kleinen Teil von unseren Familien an Weihnachten bei uns haben. Um halb 1 sind wir dann aber totmüde ins Bett. Solange waren wir schon ewig nicht mehr wach!

Moeraki Boulders

Unsere Fahrt ging heute weiter nach Oamaru. Dort haben wir uns ein wenig die Stadt angeschaut. Oamrau ist so die erste Stadt die ein bisschen schöner war hier in Neuseeland, zumindest gibt es viele schöne alte Gebäude.

Danach sind wir dann weiter zu dem Campingplatz gefahren, auf dem wir Weihnachten verbringen.
Dort hat uns dann der nette Besitzer den Tipp gegeben wir sollen ca 30 min am Strand entlanglaufen und dann kommen wir an die, für diesen Ort bekannten, „Moeraki boulders“. Das sind Steine die komplett Rund sind, was echt cool aussieht.

Ich wie immer schön warm eingemummelt – bin schon eine ziemliche Frosstbeule 🙂 Aber am Meer ist es auch immer echt kalt durch den Wind!

Schwimmbad

Da das Wetter heute nicht wirklich überragend war und wir dringend mal wieder eine richtige Dusche und nicht nur einen Wasserschlauch (meist gibt es nur Wasserschläuche auf den Campingplätzen) gebrauchen konnten, haben wir heute beschlossen in Christchurch in ein Schwimmbad zu gehen.

Dort sind wir ein wenig geschwommen, was wirklich mal wieder richtig schön war, und waren danach noch im Whirlpool gelegen.
Ansonsten haben wir heute nicht mehr viel gemacht. Nach dem wir frisch geduscht waren, sind wir noch einmal in die Library gefahren und haben dort gechillt und natürlich Zeit im Wlan verbracht. (Viel mehr kann man bei einem solchen Wetter hier in Christchurch nicht machen)

Christchurch

Heute ging es, wie gestern schon geschrieben, für uns nach Christchurch, um uns die Stadt ein wenig anzuschauen.
Zuerst waren wir aber mal wieder in einer Library, unser neuer Lieblingsplatz. 🙂
Danach sind wir dann ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben uns umgesehen.
Man muss aber echt sagen, dass Christchurch wirklich hässlich ist. Durch das Erdbeben wurde so viel zerstört, sodass Christchurch eigentlich einfach nur eine große Baustelle ist und fast jedes zweite Gebäude kaputt ist oder gerade wieder aufgebaut wird.

Von vorne sieht diese Kirche ja wirklich schön aus…
…aber von hinten ist sie leider komplett zerstört und soweit wir wissen, wird sie auch nicht wieder aufgebaut, da man Angst hat, dass sie komplett zusammenbrechen könnte, sobald man irgendetwas daran machen würde.
Dieses Haus kann nur noch dank der davorstehenden Container aufrecht gehalten werden, ansonsten würde es zur Seite umfallen.

Einen schönen Ort haben wir dann aber doch noch gefunden, nämlich den Botanischen Garten.

Riesen Gingobaum 🙂

Auf dem Rückweg zu unserem Auto sind wir dann noch zufällig, durch eine Art Containerstadt gekommen, wo wie der Name schon sagt, alle möglichen Geschäfte in Containern waren. Keine schlechte Idee, die gehen bei einem Erdbeben wenigstens nicht kaputt!

Auswirkungen des Erdbebens

Heute morgen mussten wir leider feststellen, dass unser eigentlicher Plan heute nach Kaikoura zu fahren, nicht aufgeht, weil die einzige Straße die dorthin führt aufgrund des Erdbebens komplett gesperrt ist.

Also musste schnell ein Plan B her.
Nur leider ist die Südinsel noch dünner besiedelt als die Nordinsel, sodass zwischen den Städten große Strecken liegen. Wir beschlossen dann einfach, so lange wie wir Lust haben, Richtung Christchurch zu fahren. (Einen kompletten Umweg, weil die eigentlich Strecke auch durch Kaikoura führt)

Auf unserem Weg mussten wir feststellen, dass die Auswirkungen des Erdbebens schon sehr gravierend sind, denn sogar weiter entfernte Straßen weisen enorme Schäden auf und ungefähr an jeder Straße werden Reperaturen vorgenommen, sodass man meist nur sehr langsam voran kommt.

Nach ca 2 1/2 Stunden Fahrt haben wir dann eine Pause am Lake Rotoroa (nicht zu verwechseln mit dem Lake Rotorua, bei dem wir auf der Nordinsel waren; kreativ waren die Neuseeländer ja nicht bei der Namensgebung 🙂 ). Da wir dort aber fast von den gefühlt tausenden Sandflys aufgefressen worden sind, haben wir es nicht lange ausgehalten, auch wenn es wirklich wunderschön war.

Danach sind wir noch ein gutes Stück bis kurz vor (um die 70km) Christchurch weitergefahren und morgen werden wir dann mal die Stadt besichtigen.