Gemütlicher Tag

Nach 11 Stunden sind wir dann auch mal aufgewacht und mussten feststellen, dass es regnet…
Da wir nicht so genau wussten was wir heute machen sollen, sind wir erst mal ein wenig mit dem Auto herumgefahren, in der Hoffnung irgend etwas interessantes in der Umgebung zu finden. Das Ganze war aber ohne Erfolg.

Also sind wir wieder zurück auf den Campingplatz, wo wir einen gemütlichen Tag verbracht haben.
Die meiste Zeit lagen wir im Auto, haben ein wenig gedöst, gelesen und Karten gespielt.
Heute war es extrem windig, so dass das ganze Auto bei jedem Windstoß gewackelt hat.

Als ich ein kleines Stück am Strand entlang gelaufen bin, war der Wind sogar um einiges stärker als ich und ich musste meine Laufrichtung dem
Wind anpassen, weil er mich einfach mit weggeweht hat. 🙂

The Catlins

Nach einem letzten kurzen Spaziergang am Strand, ging unsere Fahrt heute weiter Richtung Süden.
Als erstes ging es kurz nach Dunedin, aber nur um dort schnell zu tanken, Reifendruck zu prüfen und natürlich ein paat Kleinigkeiten einzukaufen.
Danach sind wir dann zum Nugget-Point gefahren, einem Aussichtspunkt an einem Leuchtturm. Von dort aus konnte man Robben sehen!

Nach einem kurzen Aufenthalt dort, sind wir dann zum Purakaunui waterfall gefahren. Der Wasserfall fällt über 4 Stufen über 20m in die Tiefe. Das ganze sah echt cool aus, aber wir haben festgestellt, dass uns die Wasserfälle auf Bali um einiges besser gefallen haben.

Da ich heute nicht wirklich fit war, sind wir danach auf einen Campingplatz gefahren und ich hab mich direkt ins Bett gelegt und gelesen, wärend Philipp noch ein wenig am Strand war.

Autoputz

Heute morgen haben wir beschlossen noch eine Nacht länger hier auf dem Campingplatz zu bleiben, weil es uns hier wirklich gut gefällt.
Dadurch hatten wir auch endlich mal Zeit unseren Campervan komplett aufzuräumen, was wirklich mal nötig war.

Während wir unser Auto aufgeräumt haben, kam dann der Campingplatzbesitzer zu uns und hat uns zwei Wlanpasswörter geschenkt, damit wir kein Heimweh haben müssen.
Danach ist Philipp ein wenig an den Strand gegangen, während ich mit Strandblick ein paar meiner Klamotten genäht habe.

Nachmittags haben wir dann mal wieder Frisbee, Fußball und Karten gespielt und sind Trampolin gesprungen. 😉
Heute war wirklich fast den ganzen Tag strahlend blauer Himmel und deswegen haben wir beide einen leichten Sonnenbrand. Ich seh passend zu Weihnachten aus wie Rudolph the red nose reindeer und Philipp hat den lustigsten Sonnenbrand auf Erden! Er hatte den gabzen Tag seine Cap auf und hat jetzt auf der Stirn einen weißen Streifen, dort wo der Verschluss von der Cappi ist.

Während dem Abendessen haben wir dann ein französisches Pärchen kennengelernt, das zusammen mit ihrer 3-jährigen Tochter für 10 Monate eine Weltreise machen.
Das kleine Mädchen hat uns dann am Ende einen kleinen Christmaspudding (typischer Neuseeländischer Weihnachtsnachtisch) geschenkt.

Ihre Mutter hat uns dann erklärt, dass sie heute schon zu viele Süßigkeiten gegessen hat und dann von sich aus gesagt hat sie möchte heute nichts mehr süßes essen, sondern es lieber uns schenken. Total süß! 🙂

Weihnachten

Weihnachten!

Nachdem wir wieder mit einem wunderschönen Meerblick aufgewacht sind, ging es für uns heute als allererstes Einkaufen, wofür wir 1 Stunde bis zum Supermarkt fahren mussten.
Danach haben wir direkt angefangen die ersten beiden Gänge für unser Weihnachtsessen zu kochen. Als erstes gab es eine Kürbiscremesuppe und anschließend Nudeln mit Scampis.

Während wir gekocht haben, haben wir in der Küche drei andere Deutsche (Jonas, Tina und Trenja) kennengelernt, die den ganzen Campingplatz mit Weihnachtsmusik beschallt haben und wirklich leckere Plätzchen gebacken haben. Unsere ersten Plätzchen für dieses Jahr! 🙂

Danach sind wir dann mit den Dreien zu einem Leuchtturm gefahren, von dem aus man yellow-eyed Pinguine und Seerobben anschauen kann.
Wirklich ein richtig schöner Ort und coole Tiere.
Philipp war völlig begeistert von den Seerobben. Ich fand die Pinguine um einiges süßer, vorallem weil sie oft so aussahen als würden sie gerade Yoga machen.

Wieder zurück auf dem Campingplatz ging es diret wieder in die Küche, um die beiden letzten Gänge zu kochen.
Diesmal gab es Schweinemedaillons mit Champignonrahnsoße und selbstgemachte Spätzle und anschließend ein Crêpetiramisu. Heute haben wir uns mal zur Feier des Tages etwas richtig leckeres gegönnt.

Danach wurde natürlich noch fleißig geskypt, damit wir zumindestens einen kleinen Teil von unseren Familien an Weihnachten bei uns haben. Um halb 1 sind wir dann aber totmüde ins Bett. Solange waren wir schon ewig nicht mehr wach!

Moeraki Boulders

Unsere Fahrt ging heute weiter nach Oamaru. Dort haben wir uns ein wenig die Stadt angeschaut. Oamrau ist so die erste Stadt die ein bisschen schöner war hier in Neuseeland, zumindest gibt es viele schöne alte Gebäude.

Danach sind wir dann weiter zu dem Campingplatz gefahren, auf dem wir Weihnachten verbringen.
Dort hat uns dann der nette Besitzer den Tipp gegeben wir sollen ca 30 min am Strand entlanglaufen und dann kommen wir an die, für diesen Ort bekannten, „Moeraki boulders“. Das sind Steine die komplett Rund sind, was echt cool aussieht.

Ich wie immer schön warm eingemummelt – bin schon eine ziemliche Frosstbeule 🙂 Aber am Meer ist es auch immer echt kalt durch den Wind!

Bali-Australien-Neuseeland-Thailand